Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ)

WAS IST EIN FÖJ

FÖJ, was kann man sich darunter vorstellen? Das Freiwillige Ökologische Jahr umfasst die freiwillige Arbeit im ökologischen Bereich für ein Jahr. Dabei eignet es sich perfekt, um nach der langen Schulzeit mal den Kopf freizubekommen und sich über seine (berufliche) Zukunft Gedanken zu machen. Ein Freiwilliges Ökologisches Jahr bietet zudem die Möglichkeit, schon einmal einen Blick in die Arbeitswelt zu werfen. Dieses Jahr ist zugleich sehr lehrreich, vorwiegend in den Bereichen Umwelt, Natur, Biologie. Jedoch ist es etwas anderes als Schule oder ein normaler Arbeitsalltag. Vielmehr soll es Spaß machen und das tut es auch!

DIE URANIA

Ein FÖJ wird von verschiedenen Trägern angeboten und organisiert, welche die Bewerbungen entgegennehmen und die Bewerber*innen an die Einsatzstellen vermitteln. Das BSZ für Agrarwirtschaft und Ernährung Dresden - Außenstelle Altroßthal ist eine Einsatzstelle der Sächsischen Umweltakademie (kurz: SUA).

Die SUA ist ein gemeinnützig eingetragener Verein, der jährlich ca. 40 Jugendliche in ihren Einsatzstellen betreut. Ansprechpartnerinnen hierfür sind Theresa Thonwart und Claudia Clemens.

SEMINARE

Während des FÖJs finden insgesamt 5 Seminare statt, welche jeweils eine Woche lang dauern. Diese Seminare gestalten sich wie eine Bildungsreise. Jede Woche steht unter einem anderen Thema, zum Beispiel „Landwirtschaft und Ernährung“ oder „Naturschutz“. Zusammen mit den anderen Freiwilligen unternimmt man in dieser Zeit Exkursionen, hört sich Vorträge an und erarbeitet Themen in Gruppen. Dabei wird sehr viel Wert auf Teamgeist und eine gute Zusammenarbeit unter den Teilnehmer*innen gelegt.

Die Seminare werden von der SUA betreut. Das erste Seminar organisieren noch die Projektleiter*innen der SUA, die folgenden werden aber von den Teilnehmer*innen selbst geplant. Zur Weiterbildung und Abwechslung gibt es für die Freiwilligen neben den fünf Seminaren die Möglichkeit, insgesamt zehn sogenannte Verfügungstage in Anspruch zu nehmen. Diese dienen beispielsweise für Tage der offenen Tür, Berufsmessen oder Praktika.

Für die Zeit der Seminare und Verfügungstage werden die FÖJler*innen von der Arbeit in den Einsatzstellen freigestellt.

DIE EINSATZSTELLE BSZ FÜR AGRARWIRTSCHAFT UND ERNÄHRUNG - AUẞENSTELLE ALTROẞTHAL

Der Ansprechpartner für diese Einsatzstelle ist Herr Gebauer.

Im BSZ für Agrarwirtschaft und Ernährung arbeitet ein*e FÖJler*in. Das hauptsächliche Arbeitsgebiet ist der Garten der Nachhaltigkeit, der 2017 mit dem sächsischen Schulpreis ausgezeichnet worden ist und den Schüler*innen zur Anschauung verschiedener Pflanzen und ihrer Entwicklungsstadien dient. Zu den Aufgaben gehören: Saatgut bestellen, Aussäen, Pflanzenpflege, Ernten, Rasen mähen, Unkraut jäten, Schülerprojekte organisieren und vieles mehr.

Das ehemalige Melkerhaus, direkt neben dem Anschauungsgarten bietet eine Ausstellung der Nachwachsenden Rohstoffe, welche instand gehalten werden muss. Ebenso sollte der umgrenzende Garten gepflegt und der Geräteschuppen in Ordnung gehalten werden.

Über das Jahr steht dem*der FÖJler*in im Schulhaus ein Raum zur Verfügung, welcher frei genutzt werden kann. Dieser bietet genügend Platz für die im Winter anfallenden Büroarbeiten und natürlich auch für die Pausen.

Die Arbeiten in dieser Einsatzstelle sind von dem*der Freiwilligen sehr selbständig zu verrichten.

PROJEKTE

Die Freiwilligen haben die Möglichkeit über das Jahr eine Projektarbeit zu erstellen. Das Thema ist frei wählbar, sollte sich aber im Rahmen der Interessen des FÖJs und der Einsatzstelle befinden. Im BSZ für Agrarwirtschaft und Ernährung ist unter dieser Aufgabe beispielsweise ein Gemüsegarten entstanden, der ebenfalls für die Weiterbildung der Schüler*innen genutzt wird.