DSC09556_400Der Fischer und seine Frau mal anders

Am 11. März 2013 war es wieder einmal so weit. Die Schüler aus Altroßthal erwarteten den Professor für Politikwissenschaft Herrn Dr. Werner Patzelt von der Technischen Universität Dresden. Wie jedes Jahr wurde die Wahl des Themas den Schülern selbst überlassen. So durften wir uns letztendlich über einen Vortrag zum Thema „Zukunft der EU“ freuen.

Wie es die Art von Herrn Prof. Patzelt ist, wirkte er nicht angespannt, sondern hielt seinen Vortrag wie immer sehr locker, da sein Fachwissen sehr breit gefächert ist. Herr Prof. Patzelt bat uns Schüler, konkrete Fragen zum Thema zu stellen, um nicht zu allgemein zu referieren. Es wurden etliche Fragen gestellt, zum Beispiel, wie man es gewährleistet, dass kleine Betriebe unter dem Druck der größeren nicht untergehen, besonders auf den Fischmarkt bezogen. Eine weitere Frage beschäftigte sich mit der Geschichte und Entwicklung der EU, auch in Bezug auf Deutschland. Anschließend begann Prof. Patzelt in seiner lockeren Vortragsweise die Antworten auf unsere Fragen im komplexen Zusammenhang in seinem Referat einzuarbeiten. Dabei sparte er nicht an Metaphern und Anekdoten, um es auch für uns Schüler verständlich und interessant zu gestalten. Nach ca. einer Stunde hatte er alles ausführlich dargestellt und es konnten weitere Fragen gestellt werden, die er versuchte kurz und knapp zu beantworten.

Leider konnte er uns auf die Frage, was in Zukunft mit der EU passieren würde, auch keine klare Antwort geben. Er meinte nur, dass jede Krise der EU auch Folgen für ihre Zukunft haben wird. Und dass wir dabei sind, die EU zu verändern, zeigt die Euro-Krise und die zahllosen Rettungsversuche von Staaten, die Pleite sind. Irgendwann ist vielleicht auch in Deutschland das Geld alle. Und dann?

Diese und noch viele weitere Fragen können ja im nächsten Jahr gestellt werden, wenn vielleicht schon die ersten Auswirkungen sichtbar werden.

Wir würden uns sehr freuen, Herrn Prof. Patzelt auch im nächsten Jahr wieder bei uns zu einem Vortrag begrüßen zu dürfen.

Luisa G.  AG10