Botanisch gehört der Hopfen (lat. humulus lupulus) zur Familie der Hanfgewächse (Cannabinaceae) und zur Ordnung der Nesselgewächse (Urticaceae). Hopfen ist also mit Hanf und Brennnessel nah verwandt. Hopfen ist eine Kletterpflanze und hat darum das Bestreben, sich an geeigneten Stützen emporzuranken.



Die Hopfenpflanze ist zweihäusig, das heißt es gibt weibliche und männliche Stöcke mit entsprechenden Blütenständen. Zum Brauen wird die sogenannte Hopfendolde (botanisch korrekter: Zapfen) verwendet, die aus den unbefruchteten Blütenständen der weiblichen Pflanze heranreift. Nur in den Hopfendolden sind die bitterstoff- und aromareichen Becherdrüsen voll ausgebildet.

Die Bitterstoffe verleihen dem Bier seinen typischen edelbitteren Geschmack und wirken mit bei der Schaumbildung und Schaumhaltbarkeit des Bieres. Zudem wirken sie antiseptisch und machen das Bier stabiler gegenüber den Einflüssen unerwünschter Mikroorganismen.

Hier die Hopfenköniginnen der letzten Jahre...

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