Wir, die Schüler der 11. Jahrgangsstufe, des beruflichen Gymnasiums, hatten die Aufgabe, eine „Heuernte“ durchzuführen. Dazu hatten beide Klassen jeweils 1 Tag Zeit.
Als erstes war die AG21 dran. Sie bearbeiteten fleißig die Hänge, ernteten das Heu und rechten es für den Transport bergab zusammen.


Die BIG21 durfte sich am 2. Tag die Hände schmutzig machen.
Auch sie ernteten Heu, rechten alles auf einen ordentlichen Haufen und transportierten es ab.
Doch… Wozu das Ganze?

Die Hänge, an denen die Schüler arbeiteten, waren früher mal Magerhänge.
Magerhänge haben eine hohe Sonneneinstrahlung und im Boden befinden sich nur wenig Nährstoffe. Für manche Pflanzen ist dies eine sogenannte „ökologische Nische“, was bedeutet, dass sie dort gut wachsen können. Dazu zählen beispielsweise „Zittergras“, „Grasnelke“, „Knolliger Hahnenfuß“, „Pechnelke“, und viele mehr.

Aufgrund eines Weinanbaus, welcher über den Magerwiesen angelegt wahr, gelangten viele Nährstoffe in dem Boden, wodurch die Wiesen nicht mehr als Magerwiesen genutzt werden konnten. Jetzt jedoch, sollen die Hänge wieder zu richtigen Magerhängen werden. Dazu muss das gewachsene Gras, welches viele Nährstoffe enthält, gemäht und entfernt werden, damit die Nährstoffe nicht wieder in den Boden gelangen, wenn sich das Gras/Heu zersetzt.

Die Aufgabe des Mähens, wurde schon vor den Projekttagen, übernommen, damit sich unsere Schüler entspannt mit dem zusammenrechen und abtransportieren des Heus beschäftigen konnten.
Zu Beginn des neuen Schuljahres findet noch ein Projekttag statt, an dem gesammelte Äpfel, einer sich in der Nähe befindenden Streuobstwiese, von unseren Schülern zu Saft verarbeitet werden.

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