Am 9.2.17 fand im Dresdner Blumengroßmarkt der Berufswettbewerb „Junior Florist“ statt.

Daran nahmen die Floristinnen des 3. Lehrjahres teil. Die drei zu bewältigenden Werkstücke waren ein Strauß mit dem Thema "Für die beste Oma der Welt", eine gesteckte Gefäßfüllung sowie ein Tischschmuck.

Aus der Berufsschule belegte Carolin Zeidler den 2. Platz und fertigte die beste gesteckte Gefäßfüllung. Katharina Hascher belegte den 3. Platz und erhielt den Preis für den besten Strauß. Sophie Kraus fertigte den besten Tischschmuck.

Wir gratulieren recht herzlich Carolin Zedier, Katharina Hascher und Sophie Krause zu diesen tollen Ergebnissen.

Da die Aufgaben an die Anforderungen der Abschlussprüfung angelehnt waren, war dieser Wettbewerb auch eine hervorragende Prüfungsvorbereitung.

Sophie K.

beste_gesteckte_Gefaessfuellung bester_Strauss bester_Tischschmuck
beste gesteckte Gefäßfüllung bester Strauß bester Tischschmuck

 

Bericht zum Juniorflorist 2017 in Dresden

Es war wieder soweit und der diesjährige „Juniorflorist“ hatte begonnen.
Der Wettbewerb findet in verschiedenen Städten statt, wie zum Beispiel in Leipzig, Chemnitz und in Dresden. Wir hatten uns in der Schule auf diesen Wettbewerb vorbereitet.
Wir arbeiteten mit unseren Werkstoffen und Arbeitsmaterialien direkt hinter dem Eingang vom Großmarkt , da diese Fläche am größten ist, um die vorgegebenen Tätigkeiten ausführen zu können. Jede Teilnehmerin aus dem 3. Lehrjahr bekam einen eigenen Arbeitstisch, der mit einer Ziffer mit jeweiligem Namen vorgegeben war.
Wir hatten tatkräftige Unterstützung von unseren Lehrerinnen Frau Scheel und Frau Kuhnert bekommen. Viele Skizzen, Kalkulationen hatten wir gezeichnet und geschrieben. In der Berufsschule führten wir auch praktische Übungen durch, wie zum Beispiel das Anfertigen von verschiedenen Gestecken. Als Klasse gingen wir einen Tag vor dem Wettbewerb gemeinsam im Großmarkt die Ware auswählen und sollten dabei ganz alleine diesen Einkauf gut kalkulieren. Jede Teilnehmerin hatte einen Warengutschein im Wert von 100 € zur Verfügung. Dieser wurde von den drei Partnern des Blumengroßmarktes großzügig gesponsert. Wir trafen als Klasse allgemein noch viele Vorbereitungen in der Berufsschule, viele Fragen kamen auf und wurden von den Lehrerinnen so gut es geht auch beantwortet.

Als der Tag dann ran war, waren viele sehr aufgeregt, die Spannung stand förmlich in der Luft, da wir alle Angst hatten, von der Jury sehr schlecht beurteilt zu werden. Der Tag fing für eine Mitschülerin leider weniger gut an, denn beim Transport ging leider ein Gefäß kaputt und es lief Wasser hindurch. Die Mitschülerin war emotional sehr mitgenommen, aber es sollte keine Panik aufkommen und es wurde eine gute Lösung gefunden. Es erwischte danach aber leider die nächste Mitschülerin, denn bei ihr ging ihre Vase für ihren Blumenstrauß kaputt. Aber auch für diese Situation wurde eine schnelle Lösung gefunden. Die Zeit für die einzelnen Werkstücke war exakt vorgegeben und es wurde auch nicht eine Minute länger gestattet. Mit einem Gesteck wurde begonnen, hierfür hatten wir ebenso 30 Minuten Zeit wie für einen Strauß, als letztes kam der Tischschmuck dran und dafür haben wir 90 Minuten als Zeitvorgabe bekommen.
Ich war sehr erleichtert und froh, als dies endlich zum Ende hinzu ging. Jede einzelne Mitschülerin räumte ihren Arbeitsplatz sachgemäß auf und wir warteten dann zwei Stunden auf die Siegerehrung. Das Warten empfand ich eher weniger schön, da ich müde und erschöpft war, ich wäre gerne schon nach Hause gefahren.

Doch wir hatten es dann irgendwie geschafft, die Zeit zu überbrücken. Und als die Siegerehrung begonnen hatte, wurden wir alle ruhiger und hörten Frau Löwe gespannt zu. Dankesreden und Glückwünsche folgten. Es gab für jede Mitschülerin eine Urkunde zur Teilnahme und eine Tüte mit viel Leseinhalt und Floristik- Fachbücher. Die Gewinnerinnen bekamen jedoch nicht nur dies, sondern jeweils eine Pflanze mit einem Katalog oder Buch über besondere Werkstücke. Die Erfahrungen, die ich an diesem einen Tag gemacht hatte, möchte ich gerne verinnerlichen, um mit ihnen weiterhin zu lernen. Ein sehr wichtiger Aspekt war die Zeitvorgabe: Viele hatten sich selbst verschätzt, auch ich.

Für diese Erfahrung bin ich sehr dankbar, denn nun kann man auch anders damit umgehen und vor allem auch lernen. Der Juniorflorist sollte für uns eine Chance auf die Abschlussprüfung werden, damit wir wissen, was dann von uns erwartet wird.

Karolin N.

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