– in Pesterwitz und Altroßthal

Pesterwitz. 27.09.2016.

Nebelschwaden ziehen durch die Streuobstwiese in Pesterwitz. Tautropfen fallen auf 28 Paar Gummistiefel. Ehrfurchtsvoll schauen wir zu roten, grünen und sogar pinkfarbenen Äpfeln hinauf…

 

Am Dienstagmorgen um acht Uhr trafen wir uns an der Streuobstwiese Pesterwitz. Für uns war es der zweite Teil des Ökoprojektes „Biotoppflege“ in Zusammenarbeit mit dem Landespflegeverband Sächsische Schweiz / Osterzgebirge, nachdem wir im Juni des letzten Schuljahres den Alten Weinberg Pesterwitz vor der Überwucherung bewahrt hatten.

Nach einer kurzer Einweisung durch Frau Jost wurde das Arbeitsmaterial an uns ausgehändigt: Kisten, Säcke, Leitern und Harken. Gut ausgerüstet starteten wir mit der Apfelernte. Wir bildeten kleine Gruppen und verteilten uns auf der Wiese, wobei die Jungs für sich blieben und die Mädels nicht (!) tatkräftig unterstützten. Dies änderte sich schlagartig, als nach den ersten Arbeitsstunden Herr Bittner mit seinen heldenhaft erbeuteten Snacks aus der Cafeteria erschien. Unser aller Erschöpfung wich einem wohligen Sättigungsgefühl. Mit ihm kamen auch die Paparazzi der Sächsischen Zeitung, deren versprochenen Artikel wir leider nie in der Freitaler Ausgabe entdeckten, sowie unsere Mitschüler aus dem Mathe-Leistungskurs.

Das Schütteln der größeren Bäume sowie das Aufladen der Äpfel übernahmen dann doch die Jungs, tatkräftig unterstützt von Herrn Laspe und Herrn Gebauer. Unterdessen wurde auf dem Schulhof schon die mobile Obstpresse von Herrn Nerberg aufgebaut und getestet. Nach der Rückfahrt zur Schule und der Mittagspause auf dem Schulhof begannen wir dann, beim Pressen der Äpfel zu helfen, Stände für den Informationsnachmittag aufzubauen, Cidre im Labor anzusetzen u.v.a.

Der Nachmittag selbst gestaltete sich dann beschaulich: hier ein Schlückchen Bio-Apfelsaft, da ein Stückchen Kuchen, schnell noch ein paar Tetrapacks an den Verkaufsstand gebracht, dann die Schubkarre für unzulässige Personenbeförderung missbraucht…

Gegen 17 Uhr waren wir uns einig, dass so ein Tag des Apfels eine sehr schöne, ökologisch sinnvolle Abwechslung zum oft sehr theoretischen Schulalltag ist. Wir freuen uns auf das nächste Projekt.

 

Leistungskurs Deutsch (AGBiG 15) und Frau Goldmann

siehe auch: Artikel in SZ-Online

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