Vom 18. bis zum 22. Mai 2014 fand das diesjährige Weideprojekt der Tierwirte im 1. Lehrjahr statt. Laut Wetterbericht sollte es eine durchwachsene Woche werden. Zum Glück hielt sich im Unterschied zu den Temperaturen der Regen nicht ganz so an die Vorhersage. Dafür stellte die Deutsche Bahn mit ihren Streiks uns vor neue Herausforderungen.

Nachdem die Kollegen die Schüler am Montag in die Aufgaben der jeweiligen Lernfelder eingewiesen hatten, folgte dann das selbständige Arbeiten, diesmal auch schon am Computer. Gut dran war derjenige, der sein Passwort noch kannte. Den zweiten Tag verbrachten die Auszubildenden im Vorwerk Podemus. Dort beobachteten sie das natürliche Verhalten von Rindern auf der Weide sowie das von Schweinen. Außerdem errichteten sie selbständig eine Weide und mussten danach Fehler suchen, die in einer aufgebauten Anlage versteckt waren. Am Mittwoch ging es mit der individuellen Projektarbeit weiter. Gleich in den ersten beiden Stunden stand der zweite Teil der Internetrecherche zum Thema „Weidehaltung von Schweinen“ auf dem Plan. Für den zweiten Praxistag am Donnerstag blieben alle in Altroßthal. Nach dem Frühstück und den ersten beiden Stunden selbständige Projektarbeit bonitierte eine Gruppe im Garten für NWR eine vorgegebene Fläche, um deren Futterwert zu bestimmen. Mit der Elektrozauntechnik machte sich die andere Gruppe vertraut. Nach dem Mittagessen wurde gewechselt. Am letzten Tag hatte jeder Schüler noch ausreichend Zeit, bis zum Mittag seine Arbeiten zu beenden. Den Abschluss der Projektwoche bildete ein gemeinsames Essen.

Den meisten Auszubildenden gefiel diese Art der Unterrichtsgestaltung. Sie fanden die Woche abwechslungsreich und interessant. Außerdem beeinflusste das Projekt positiv das Klassenklima. Einigen zeigte die theoretische Arbeit aber auch individuelle Grenzen auf, andere wiederum betrachteten dies als Herausforderung. Vor allen die Lehrlinge konnten einen unmittelbaren Praxisbezug herstellen, in deren Betrieben Rinder auf der Weide gehalten werden.

Im Namen meiner Kollegen möchte ich mich v. a. bei Bernhard Probst und den Mitarbeitern im Vorwerk Podemus bedanken, dass sie uns bei der Durchführung des Projektes so tatkräftig unterstützt haben.

K. Kretzschmar

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