Im Rahmen des Physikunterrichts der Klasse 12 des Beruflichen Gymnasiums besuchten wir eine Experimentalvorlesung in der TU Dresden. Dazu wurden wir in eine der größten Forschungshochspannungshallen Deutschlands eingeladen. Neben der beeindruckenden Größe der Halle waren die Anlangen zur Erzeugung der Hochspannung Ehrfurcht einflößend.


Herr Dr. Pampel und seine Mitarbeiter zeigten uns in einem 90-minütigen Vortrag einige beeindruckende Experimente zur Spannungsaufbau und –entladung. Dabei konnte man nicht nur die Entwicklung der Spannungshöhe an einer Anzeige verfolgen, sondern sah zunächst kleine Entladungen in der Luft in wunderschöner blauvioletten Farbe bis es mit einem lauten Knall zur endgültigen Entladung auf der Grundplatte mit einem weißleuchtenden Blitz kam. Aber nicht nur zu sehen und zu hören waren die Entladungen, man konnte das entstandene Ozon auch riechen. Abschließend wurde uns eine Faradayscher Käfig in Form eines Autos vorgeführt, in dem eine Blitz einschlug. Alle drei Schüler, die sich dafür vorher in das Auto setzen, stiegen wohlbehalten wieder aus. Faraday hatte also recht.