Am 4. November 2019 besuchte unsere Berufsschulklasse, die LW17A, das Zuckerwerk "Südzucker AG" in Brottewitz. Die Führung begann 09.30 Uhr an dem Eingangstor. Dort haben uns 2 ehemalige Mitarbeiter, Herr Stecker und Herr Hülprecht, empfangen, die uns durch das Werk geführt haben. Im Anschluss bekamen wir jeder eine Karte, um in das Betriebsgelände herein zu kommen.

Als erstes haben wir uns in den Aufenthaltsraum gesetzt. Dort wurden uns alle Bereiche der Südzucker AG, sowie der gesamte Betrieb und seine Geschichte, als auch die Verarbeitung der Zuckerrüben bis zum fertigen Produkt übermittelt. Das Werk in Brottewitz ist eines der traditionellsten Zuckerwerke in Deutschland, welches 1873 gegründet wurde.

Bevor die richtige Führung begann wurden wir mit einer Warnweste und einem Schutzhelm ausgerüstet, da große Maschinen über den Hof fahren, deren Fahrer einen schnell übersehen könnten. Daher ist es wichtig diese Schutzkleidung zu tragen. Aufgrund der Lautstärke wurde wir zusätzlich mit einem Headset ausgerüstet, um den Mitarbeiter besser zu verstehen. Im Werk wird sehr auf Arbeitsschutz geachtet, dies wurde uns gleich am Anfang der Führung nahegelegt.

Die Führung begann auf dem großen Hof, auf dem die Zuckerrüben angeliefert wurden. Von da an haben wir uns die Produktion bis zum fertigen Zucker, sogar bis zum absacken des Zuckers in 1000kg Big Packs, angesehen. Das Werk läuft von Anfang Oktober bis ca. Ende Januar 24 Stunden am Tag und das 7 Tage die Woche. In dieser Zeit gibt es kein Wochenende und keine Feiertage, außer es geht etwas kaputt. An einem Tag werden ca. 6000 Tonnen Rüben verarbeitet. Außerdem ist die Zuckerfabrik in Brottewitz das Einzige, welches ultra-koscheren Zucker herstellt.  Zu guter Letzt bekamen wir noch einen Beutel mit ein paar fertigen Produkten der Südzucker AG geschenkt.

Leider wird das Zuckerwerk in Brottewitz am Ende der jetzigen Rübenkampagne stillgelegt.

In diesem Sinne möchten wir uns für die Betriebsführung bei den Mitarbeitern, sowie bei unserem Pflanzenproduktionslehrer Herr Winkler bedanken, dass sie dies möglich gemacht haben.

Maximilian B. und Sebastian H.

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