Unser Tag in den Technischen Sammlungen Dresden

Für die Klassenstufe 12 des Beruflichen Gymnasiums wurde der 2. Schultag als Motivationstag geplant. Wie ihr im Folgenden sehen werdet, traf es genau unsere Erwartungen. Ich werde euch unsere Erlebnisse in den Technischen Sammlungen an diesem Tag vorstellen, der mit der grandiosen Feuershow des Museums abschloss. 

In den Technischen Sammlungen besuchten wir zwei Bereiche - das Erlebnisland Mathematik und die Ausstellung zur Rechentechnik Dresden.
In dieser Schau sind sehr schöne Modelle zu sehen. Diese zeigen die Entwicklung von der Schreibmaschine bis fast zu den Geräten aus unserer modernen Zeit. Bei einer sehr interessanten und informativen Führung konnten wir Rechenanlagen sehen, die ganze Zimmer füllten. Ein Schüler durfte an einer alten Rechenanlage selbst einen Lochstreifen herstellen.



Im Erlebnisland Mathematik gab es zahlreiche Experimente zum Selbermachen, die auch das Denken mehr oder weniger deutlich angestrengt haben.

Zum Abschluss die angekündigte FEUER-Show. Diese war unbeschreiblich! Die vorgeführten Experimente waren, wie es die Chemie verspricht: laut, stinkend und leuchtend. Der Mann hat nicht nur spektakuläre Experimente trocken aufgeführt, sondern auch für ordentlich Stimmung gesorgt. Das erste Experiment hat gleich mal heftig geknallt. Ein Luftballon wurde ordentlich mit Wasserstoff gefühlt und mit einem nitrierten Faden entzündet. Das sorgte für einen schönen Effekt und große Spannung bzw. auch Aufmerksamkeit unter uns Zuschauern. Uns wurde gezeigt, wie wir selber Feuerlöscher aus Backpulver und Wasser basteln können. Das sogar in zwei Arten: CO2-Feuerlöscher und Schaum-Feuerlöscher. Wie man sehen kann, drehte sich die Show nur ums FEUER. Es gab zwei sehr interessante Experimente, wie man ein Feuer mit Wasser verschlimmern kann. Ein Magnesiumbrand sorgte dabei für ein sehr helles Aufleuchten bei Kontakt mit Wasser. Ebenso die Reaktion von einem Salz, namens Natriumperoxid, mit Wasser – es gab einen wunderschönen Effekt bzw. Feuer. Als sich leider die Zeit zum Ende neigte, schloss er die Show mit einem Benzinbrand ab und dem sogenannten „Tanzenden Gummibärchen“. Wir bekamen zu sehen, wie gefährlich Benzin sein kann, zwar nicht so, wie es in den Filmen dargestellt wird. Aber einen gewissen Respekt davor zu bewahren, lernte man schon. Das Tanzende Gummibärchen, was ist das denn? Dazu erzählte er sehr passende Wortspiele und lustige Witze. Das Experiment war folgendermaßen. In einem Reagenzglas wurde Kaliumchlorat mit einem Bunsenbrenner geschmolzen. Kaliumchlorat - muss man dazu sagen - ist ein sehr starkes Oxidationsmittel und das Schmelzen dieses Salzes sorgt für viel mehr Reaktivität und dementsprechend mehr FEUER. Nimmt man jetzt ein Gummibärchen, worin sich viel Zucker befindet, gibt es eine für die Augen wunderschöne Reaktion. Der Bär fängt auf dem flüssigen Salz an zu tanzen und wird in dem Vorgang regelrecht zerfressen. Dabei sah man lediglich ein helles violettes Leuchten.

Der Tag war sehr erlebnisreich. Das Highlight war die Feuer Show. Aber auch die Führung durch das Medienzeitalter sowie das Erlebnisland Mathematik boten für jeden etwas, das seine Neugier weckte.

Juan Z.

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