DSC0213927.04.2016

Auch in diesem Jahr fand eine Exkursionsfahrt mit der 12. Jahrgangsstufe nach Ostritz statt. Am Mittwoch, dem 27.04.2016 starteten wir früh am Morgen um 7.00 Uhr auf dem Schulhof in Altroßthal. Als wir nun vollzählig im Bus saßen, fuhren wir los in Richtung Senftenberg mit viel guter Laune und Vorfreude auf die kommenden Tage im Gepäck.

An der FH erwarteten uns zahlreiche interessante Vorträge sowie Führungen durch die einzelnen Chemielabore. In einem der Vorträge wurde uns die Thematik der Algen näher gebracht. Nach der Besichtigung der FH Senftenberg wollten wir natürlich auch die zugehörige Mensa testen. Mit vollem Magen ging die Tour weiter zum Tagebau nach Welzow.

Am frühen Nachmittag erreichten wir unser zweites Ziel für unseren ersten Tag. Mit Schutzhelm und einem LKW, der uns durch das weite Gelände des Tagebaus chauffierte, ging es nun los. Auf einer ca. zwei Stunden langen Tour bekamen wir eine Menge Eindrücke von diesem Tagebau, der eine lange Geschichte aufzuweisen hat.

Nach einem anstrengenden Tag mit vielen Eindrücken setzte unser Busfahrer nun die Reise in das Kloster Sankt Marienthal fort, wo wir die nächsten Tage verbrachten und natürlich auch nächtigten. Nachdem eine hektische Schlüsselverteilung der Zimmer stattfand, trafen wir uns anschließend zum gemeinsamen Abendessen an einem vielfältigen Buffet. Anschließend fand eine freiwillige Führung durch das Kloster statt. Einige der Schüler nutzten dies um ein paar nähere Informationen zum Kloster St. Marienthal zu erhaschen.

Nach dieser Führung fand eine freie Abendgestaltung statt. Den Abend verbrachten wir Schüler nun unter uns und ließen ihn gemütlich ausklingen.

 

Linda Z.

28.04.2016

 Der Donnerstag begann früh um 8 Uhr mit dem Frühstück. Während des Frühstücks wurden wir in zwei gleichstarke Gruppen geteilt. Die erste Gruppe bekam zuerst eine Einführung in die Energieökologische Modellstadt Ostitz. Diese war sehr interessant und gab uns einen ausgiebigen Einblick in die verschieden Möglichkeiten der Energiequellen. Im Anschluss an diese Einführung besuchte die Gruppe das Biomasseheizkraftwerk im Ort Ostritz. Den Weg dorthin haben manche mit dem Fahrrad zurückgelegt und der andere Teil der Gruppe ging zu Fuß. Per Fußmarsch brauchten wir ca. 20 Minuten bis zum Biomasseheizkraftwerk. Ein Mitarbeiter des Kraftwerkes führte uns durch die Anlage, dabei gab er uns einen interessanten Einblick in das Biomasseheizkraftwerk. Unsere Gruppe konnte jeden Produktionsschritt des Kraftwerkes nachvollziehen. Außerdem erzählte er sehr interessante Fakten über das Heizwerk, zum Beispiel dass die gesamte Stadt Ostritz allein durch dieses Biomasseheizkraftwerk mit Energie versorgt werden kann. Außerdem ist diese Art von Energiegewinnung sehr umweltfreundlich und trägt einen großen Teil zu dem Prinzip der Modellstadt bei. Dies hatten wir bereits in der Einführung in die Energieökologische Modellstadt Ostritz erfahren. Die Führung dauert so ungefähr zwei Stunden. Danach fuhren bzw. liefen wir wieder zurück zum Kloster. Im Kloster angekommen, wurden uns das Wasserkraftwerk und das alte Sägewerk gezeigt. Beide befanden sich auf dem Klostergelände und gehören wie das Biomasseheizkraftwerk zu den ökologische Modellen in Ostritz.

Währenddessen beschäftigte sich die zweite Gruppe mit dem großen Thema ,,Europäische Union‘‘. Wir begannen mit einem Quiz zu Europa und Europäische Union. Es wurden viele interessante und spannende Fragen gestellt, die mitunter auch ein bisschen Köpfchen forderten. Für das Quiz wurde unsere Gruppe nochmals in kleine Gruppen zu je zwei Personen geteilt, und wir bekamen vier verschieden farbige Zettel mit den Farben: rot, blau, gelb und grün. Da uns pro Frage vier verschiedene Antworten vorgelegt wurden, sollten wir in der Gruppe überlegen, welche der Antwort richtig wäre und dann die entsprechende Farbe in die Luft halten. Diese Art von Quiz hat uns sehr viel Spaß bereitet und wir haben viel lernen können. Im Anschluss an das Quiz lauschten wir einem Vortrag über die Entwicklung der Europäischen Union, allerdings war dieser Vortrag nicht zutreffend zu dem eigentlich vorgesehenen Thema. Er machte mehr Werbung als mit uns über verschiedene Fragen zu diskutieren. Nach diesem Vortrag haben wir noch mit unserer Gruppe über verschiedene Fragen diskutiert. Es war allerdings keine normale Diskussionsrunde. Es war ähnlich aufgebaut wie bei einem Speetdating, nur dass wir uns über verschiedene Fragen zu Europa und zur Europäischen Union austauschten.

12:30 Uhr gab es dann Mittagessen und gegen 14 Uhr tauschten die zwei Gruppen. Gegen 17:30 Uhr war Ende des Programms, 18:00 Uhr gab es dann Abendbrot und danach machten wir uns alle zusammen auf den Weg zur Pflanzenkläranlage. Diese liegt ganz in der Nähe des Klosters. Es war sehr interessant und spannend dieses Verfahren kennenzulernen.

 

Isabell

29.04.2016

Am dritten und letzten Tag unserer Fahrt starteten wir nach unserem Frühstück schon zeitig am Morgen mit dem Bus. Der biotechnologische Teil unserer Jahrgangsstufe wurde an der Landskronbrauerei abgesetzt. Dort erhielten wir eine einstündige Führung rund um den Brauereibetrieb und die Bierproduktion. Uns wurden die Braubottiche gezeigt und die Lagerstätte des Jungbieres tief unter der Erde. Nach dem Rundgang versammelten wir uns dann zur Bierverkostung. Dazu gab es Gürkchen, Würstchen und Brezeln.

Für die anderen Schüler ging es noch ein Stück weiter bis zum Stadtgut Görlitz. Dort wurden uns Einblicke in die verschiedenen Arbeitsbereiche, wie Feldanbau, Hühnerhaltung, Obstanbau und -verarbeitung, gegeben. Man brachte uns die Produktionsabläufe des ökologischen Landbaus näher und uns wurde bewusst, dass es sich hier um eine nachhaltige und umweltfreundliche Wirtschaftsweise handelt.

Nach diesen doch sehr unterschiedlichen Ausflügen wurden wir alle wieder eingesammelt und nach Görlitz gefahren. Dort hatten wir eineinhalb Stunden Zeit, um uns schon einmal die Stadt anzusehen. Wir konnten uns etwas zum Essen suchen oder auf einer Bank die Sonne genießen.

Nach dieser kleinen Pause starteten wir zu einer sehr interessanten Stadtführung und lernten die Geschichte der Zweiländerstadt etwas näher kennen. Uns wurden neben den bedeutendsten geschichtlichen Gebäuden auch kleine versteckte Geheimnisse wie der Flüsterbogen gezeigt.

Wir endeten an einem kleinen Park und begaben uns von dort aus zurück zu unserem Bus. Als alle wieder versammelt waren fuhren wir in Richtung Heimat und erreichten unser Ziel, die Schule, circa 17:15.

 

Lisa

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