Auf in’s Grüne!

nach Bad Schandau vom 11.04. bis 14.04.2016

Mitten in der Sächsischen Schweiz gelegen, befindet sich die nördlichste Gemeinde Mittelsachsens: Ostrau. Hier im Elbsandsteingebirge findet man seine Ruhe und taucht ein in eine sagenhafte Tier-und Pflanzenwelt.

Unsere Klasse BiG15 ist für vier Tage in den Ort Ostrau gereist und hat spannende und erlebnisreiche Tage mit Frau Goldmann und Herrn Schmidt verbracht.

Um ca. 12 Uhr kam die erste Gruppe in der Jugendherberge an, welche mit der S-Bahn gereist und entspannt mit dem Bus gefahren war. Wesentlich mühsamer, jedoch erlebnisreicher hatte es dagegen die Fahrradgruppe, welche von Dresden aus auf dem Elbradweg bis Ostrau geradelt war. Nachdem unsere gesamte Klasse die Zimmer bezogen hatte, ging es sofort weiter zu unserem ersten Programmpunkt: die Toskana Therme in Bad Schandau. Dies ist ein wunderbarer Ort zum Erholen, Ausruhen und die Seele baumeln lassen. Highlight ist ein großes Salzwasserbecken, wo man sich treiben lassen und bei romantischer Musik die Zeit genießen kann. Zurück in der Jugendherberge aßen wir gemeinsam Abendbrot und ließen den Tag bei Spiel und Spaß ausklingen.

Am nächsten Morgen gingen wir nach einem ausgiebigen Frühstück wandern.

Das Ziel war der größte Baum Sachsens im Nationalpark Sächsische Schweiz. Geführt wurden wir von einem Förster und zwei Studenten, die uns im Laufe der Wanderung immer wieder Informationen zu Flora und Fauna lieferten. Schon auf dem ersten Kilometer waren einige erschöpft und ungeduldig. „Wann sind wir denn da?“, war eine oft gestellte Frage von unserer Seite aus. Die Lehrer hielten tapfer durch.

Da im Nationalpark das Rauchen verboten ist, fiel es einigen Schülern noch viel schwerer durchzuhalten. Wir wanderten viel und kletterten ein bisschen. Zwischendurch legten wir immer wieder kleine Essenspausen ein. Nach mehreren Stunden war es endlich soweit, wir kamen am größten Baum Sachsens an, doch die Begeisterung hielt sich in Grenzen. Trotz allem waren wir sehr beeindruckt von dieser unfassbaren Größe. Nach dem Wandern gingen einige noch in die „Waldhusche“, ein 66 ha großes Gelände zur Erklärung der vielfältigen Eigenschaften eines Waldes, um Baumstämme einen Hang „hinunter huschen“ zu lassen. Andere wiederum gingen Pommes essen.

Am Abend traf sich ein Teil der Klasse an einem Tisch im Clubraum: nun war Poker spielen angesagt. Auch Frau Goldmann versuchte später ihr Glück, mehr oder weniger erfolgreich.

 

Am dritten Tag ging es nach dem Frühstück mit dem Bus nach Bad Schandau. Anschließend setzten wir mit der Fähre über und sahen in der Ferne schon drei große, gelbe Boote, die schon auf uns warteten. Heute ging es zur Paddeltour auf die Elbe. Nachdem jeder Schüler ein Paddel und eine Schwimmweste erhalten hatte, „stachen wir in See“. Unsere Strecke führte uns von Bad Schandau bis nach Wehlen. Dabei hatten wir sehr viel Spaß und jedes Boot fand irgendwann seine ganz eigene sportliche Weise voranzukommen. Mit ausreichend Verpflegung „an Bord“ und fantastischem Wetter konnte jeder die Fahrt genießen, außer vielleicht diejenigen, welche meinten die Wassertemperatur unbedingt prüfen zu müssen. In Wehlen angekommen, gönnten wir uns eine kleine Pause am Ufer der Elbe und fuhren anschließend mit dem Zug und dem Bus wieder zur Jugendherberge zurück.

Am Abend machten wir dann noch ein gemeinsames Lagerfeuer, grillten Würstchen und genossen die lustige Zeit.

Am Donnerstag ging es wieder zurück nach Dresden.

Viele von uns waren von der letzten Nacht ziemlich müde und unmotiviert. Trotz allem mussten die Zimmer aufgeräumt und gereinigt werden. Als dann doch alle fertig waren, ging es mit dem Bus hinunter zur Fähre. Vor der Fahrt sollte aber noch ein bisschen Bildung in die Köpfe von uns Schülern gestopft werden. Diejenigen, die mit dem Fahrrad gekommen waren, wurden verschont und begaben sich schon auf den Rückweg.

Also gingen wir in das Nationalpark-Museum. Dort wurden wir von unserem Museumsführer begrüßt, der sich unsere Aufmerksamkeit hart erkämpfen musste. Am Ende der Führung gab es noch einen kleinen Film zum Nationalpark. Danach waren dann auch alle einigermaßen munter. Gegen 14:00 kamen wir dann in Dresden an und verließen nach und nach den Zug.

Rundum war es eine schöne Klassenfahrt, die uns als Klasse noch mehr zusammengeschweißt hat.

von Marie-Louis E. und Isabel A.

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