Im Rahmen des Fachunterrichts Biologie und Geschichte unternahmen wir am 24.03.2014 eine Fachexkursion nach Leipzig.

In den frühen Morgenstunden traten wir unsere Reise nach Leipzig an. Nach einer unterhaltsamen Busfahrt erreichten wir gegen 10 Uhr das verregnete Leipzig. Unser erster Halt war die Nabelschnurblutbank bei VITA 34. In einem einstündigen Fachvortrag von Frau Dr. Bartel über Stammzellen und deren Bedeutung erfuhren wir viel über den aktuellen Stand der Stammzellenforschung und die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten dieser Zellen, beispielsweise mitwachsende Herzklappen für Kinder oder auch die Behandlungen bei Autoimmunerkrankungen wie z.B. Morbus Crohn und Diabetis Typ I. Anschließend konnten wir einen Blick in die Labore werfen, in denen wir über die speziellen Arbeitsschritte bei der anspruchsvollen Aufarbeitung von Nabelschnur und Nabelschnurblut informiert wurden.

Nach einer längeren Mittagspause brachen wir zu unserem zweiten Ziel in Leipzig auf – dem Völkerschlachtdenkmal. Mit Audio-Guides ausgestattet erkundeten wir das eindrucksvolle Monument. Als wir in die Ruhmeshalle traten, waren wir von der Größe der vier 9m hohen Statuen beeindruckt, die für die deutschen Tugenden standen: Tapferkeit, Glaubensstärke, Volkskraft und Opferbereitschaft. Unter der Ruhmeshalle befand sich die Krypta, die mit Totenwächter-Statuen umsäumt war. Danach wagten wir den Aufstieg zur Sängergalerie, von der aus sich ein weiter Einblick in den gesamten Innenraum des Denkmals eröffnete. Einen noch eindrucksvolleren Ausblick bekamen wir, als wir weiter zur 91m hohen Aussichtsplattform aufstiegen. Von hier aus konnte man nahezu ganz Leipzig sehen.

Im Anschluss liefen wir die 364 Treppenstufen wieder hinab, um noch das Museum neben dem Denkmal zu erkunden. Darin fanden wir zusätzliche Informationen zur Völkerschlacht. Ebenso konnten wir die zahlreichen Exponate aus jener Zeit begutachten, zum Beispiel Abzeichen, Waffen, Kleidung und Gemälde.

Die Zeit verging wie im Flug und wir mussten leider schon wieder die Heimreise antreten. Doch wir konnten zum Abschluss noch einmal einen Blick auf das imponierende Bauwerk, nun bei herrlichem Sonnenschein, werfen. Schließlich fuhren wir nach einem informativen und erfahrungsreichen Tag wieder gemütlich in Richtung Dresden.


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